Zur Person


Roland RosinusIch bin Roland Rosinus, geb. 1957, verheiratet und habe 2 erwachsene Kinder.  Seit Dezember 2007 bin ich stolzer Großvater einer reizenden Enkelin. Ich wohne und arbeite in St. Ingbert/Saar.

Nunmehr 39 Jahre bin ich beruflich als Polizist unterwegs. Ich bin »idealistischer Realist« und finde meinen Beruf spannend und interessant mit vielen menschlichen Facetten und Problemen. Ich bin ehrlich: Ich tue mich mit Status und Hierarchie sehr schwer. Ich glaube aber ganz fest daran, auch aus diesen Problemen etwas lernen zu können und daran zu wachsen. Meine derzeitige Arbeit als Verkehrssicherheitsberater macht mir viel Spaß.

Im Privatleben treibe ich gerne Sport (Joggen, Tischtennis), gehe ins Café oder den Biergarten und beobachte Leute, koche mit Vorliebe italienisch, liebe die Inseln Mallorca, Menorca, Lanzarote und ziehe mir (immer noch mit Begeisterung) die Rock-Hits der 70er Jahre rein.

Ich würde mich als sensibel bezeichnen (obwohl Widder ja angeblich nicht sensibel sind), habe viele Ideen (manchmal muss ich gebremst werden) und einen trockenen Humor.

1996 durchlitt ich eine Angsterkrankung (gut, dass sie da war) mit allen Schikanen: Panikattacken, soziale Ängste, Platzangst, generalisierte Angst. Ich hatte einen 11-wöchigen Aufenthalt in der Fachklinik Bad Pyrmont, der mich von den Therapeuten, der Form der Therapie (Verhaltenstherapie = Konfrontation) und meinen Mitpatienten sehr positiv beeinflusste.

Heute geht es mir wieder recht gut; ich stehe voll im Berufsleben. Meine Lebensqualität ist besser, aber ich habe mein Leben doch in vielen Punkten verändert. Möglicherweise ist der brave Mensch Roland etwas unbequemer geworden…

Inspiriert durch das Buch »Ängste überwinden« von Doris Wolf und dort insbesondere den Berichten von ehemaligen Betroffenen schrieb ich mein eigenes Buch. Ich bin der Überzeugung, dass Betroffene von Betroffenen am meisten lernen können.

Ich verfolge mit meinem Buch das Ziel, Angst als immer noch Tabu-Thema überhaupt zum Thema zu machen, andere Angstkranke zu unterstützen, ihnen vielleicht zu helfen (ohne Helfersyndrom) und möchte ihnen Mut machen, daran zu glauben, dass es Mittel und Wege gibt, sich den alltäglichen Ängsten zu stellen.

Ich betrachte es als abwegig, seinen Ängsten davonzulaufen, sie zu bekämpfen oder sie sofort wieder loswerden zu wollen. Denn dann vernachlässige ich einen wichtigen Punkt, nämlich die Angst zu akzeptieren, mich ihr zu stellen und als das zu sehen, was sie letztendlich ist: eine Chance zur Umkehr in meinem Leben… sozusagen als Warnzeichen meines Körpers, im Ablauf meines Lebens etwas zu verändern…

Dabei spreche ich eine bewusst einfache, klare Sprache und komme zum Punkt. Meine wesentlichen Thesen sind, dass viele Ängste aus dem sogenannten »Ich-bin-nicht-gut-genug-Syndrom« entstehen, der wesentliche Punkt der Angstbewältigung darin besteht, wie ich mit meinen Krisen und Rückschritten umgehe, ich meine Einstellungen überprüfen sollte und das derjenige, der mit seiner Angstbewältigung wartet, bis es ihm erst besser geht, noch in 10 Jahren vergeblich wartet…

Dabei bin ich nicht so starr oder abgehoben, meinen Weg als den einzigen zu sehen. Viele Wege führen nach Rom.

Nur – es ist meine Geschichte…

Bitte kein falscher Eindruck: Angst ist für mich immer noch ein Thema, doch ich habe gelernt damit umzugehen. Ich möchte sie auch nicht ganz hergeben, schließlich ist sie jetzt meine Freundin.

Viel Spaß beim weiteren Stöbern in meiner Website!

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